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Ministerium für Finanzen und Wirtschaft gibt zweite Tranche des Denkmalförderprogramms frei

Pressemitteilungen

Nikolaos Sakellariou: „Der Landkreis Schwäbisch Hall erhält Fördermittel für vier Baudenkmäler.“

30.07.2015

Vier Vorhaben im Kreis Schwäbisch Hall werden mit Mitteln aus der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2015 unterstützt. Das hat der SPD-Landtagsabgeordnete Nikolaos Sakellariou heute bekanntgegeben.

Mit dem Löwenanteil von rund 119.000 Euro wird die Renovierung der Kirche St. Michael in Braunsbach-Steinkirchen gefördert. Weitere knapp 45.000 Euro fließen in energetische Sanierung des Gebäudes Im Haal 14 in Schwäbisch Hall, während die Fassade der St. Michaelkirche mit rund 30.000 Euro saniert wird. Abgerundet werden die Maßnahmen in der Stadt mit der Sanierung des Marktbrunnens und des Milchmarktbrunnens für mehr als 21.000 Euro.

Nikolaos Sakellariou: „Ich danke der Landesregierung für diese weitsichtigen Förderzusagen, die unseren Landkreis noch ein Stück schöner machen und zur Bewahrung seiner historischen Bauwerke beitragen werden.“

Insgesamt hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft rund 6,4 Millionen Euro für den Erhalt, die Sanierung und Nutzung von Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg freigegeben. 191 Maßnahmen werden in der zweiten Tranche unterstützt, das Geld stammt aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

Mit rund 56,5 Prozent entfällt ein großer Teil der Maßnahmen auf private Vorhaben. Bei 15,2 Prozent handelt es sich um Vorhaben von Kommunen, 28,3 Prozent sind Vorhaben von Kirchen. „Mit den Mitteln tragen wir zum Erhalt unserer vielen Bau-, Kunst- und der archäologischen Denkmale im Land bei“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Staatssekretär Peter Hofelich wies darauf hin, dass die Aufträge für den Erhalt und die Instandsetzung von Denkmalen oftmals an den Mittelstand im Land gingen; die Mittel kämen damit dem lokalen Gewerbe, dem Handwerk und Freiberuflern zu Gute. Zudem würden durch die Förderung erhebliche Folgeinvestitionen ausgelöst. „Die Mittel aus der Denkmalförderung schaffen und sichern damit Arbeitsplätze im Land“, sagte er. Er betonte zudem: „Gerade in der Denkmalpflege zeigt sich das enorme öffentliche und vor allem das private Engagement in Baden-Württemberg. Ohne die vielen Menschen, die privaten Eigentümer, Initiativen und Gruppen, die sich mit vollem Einsatz unserer Geschichte verschrieben haben, wären wir um zahlreiche Zeugnisse vergangener Zeiten ärmer. Sie alle tragen wesentlich dazu bei, unsere Denkmale in ihrer Einzigartigkeit und ihrer historischen Aussagekraft zu erhalten. Die Historie bleibt damit lebendig.“

In der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2015 werden unter anderem Maßnahmen an bedeutenden Kirchenbauten unterstützt, etwa an der Katholischen Pfarrkirche Peter und Paul in Bodman oder an der Evangelischen Erlöserkirche in Mannheim-Seckenheim. Zuwendungen für kommunale Bauten erhält zum Beispiel Rottweil für das Schwarze Tor. Auch private Vorhaben werden gefördert.